Haltung schlägt Tool
Der Newsletter für alle, die unsere digitale Arbeitswelt aktiv gestalten wollen.
Die Arbeitswelt verändert sich rasant. Neue Werkzeuge, mobiles Arbeiten, Künstliche Intelligenz und ständiger Wandel gehören längst zum Alltag. Doch gute digitale Arbeit und eine moderne digitale Arbeitskultur entstehen nicht durch Technik allein.
In meinem Newsletter Haltung schlägt Tool teile ich regelmäßig Beobachtungen, Erfahrungen und Denkanstöße aus meiner Arbeit als Beraterin und Coach für Digitale Arbeitskultur und Transformation. Ich greife Situationen auf, die vielen begegnen, ordne sie ein und zeige, was wir daraus für Führung, Zusammenarbeit und Veränderung lernen können. Ich leite Erkenntnisse für eine digitale neue Arbeitskultur ab, die Du sofort in Deinem Arbeits- und Führungsalltag nutzen kannst.
Wenn Du die digitale Arbeitswelt aktiv mitgestalten möchtest, freue ich mich, wenn Du dabei bist.
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Hier findest Du ausgewählte Ausgaben meines Newsletters – ein Blick hinter die Kulissen meiner Arbeit rund um digitale Transformation, Teamarbeit und Organisationsentwicklung.
“Dann lern doch ein bisschen Zeitmanagement.” Diesen Satz hören viele überlastete Menschen nur allzu oft. Aber stimmt das wirklich? Oder machen wir es uns damit zu einfach?
In dieser Ausgabe hinterfrage ich, warum wir bei Überlastung so schnell nach neuen Tools und Methoden suchen und warum gute Selbstorganisation allein die Probleme unserer digitalen Arbeitswelt nicht lösen kann. Denn wenn Führungskräfte keine Zeit mehr für Führung haben, Teams nur noch reagieren und niemand mehr zum Nachdenken kommt, dann müssen wir nicht nur über individuelles Zeitmanagement sprechen, sondern auch über Strukturen, Führung und digitale Arbeitskultur.
Mehr dazu in dieser Newsletter.
“Macht alle die Kamera aus!” Ein Satz aus dem Homeschooling, der mich nachdenklich gemacht hat. Denn wie oft lösen wir Herausforderungen in der digitalen Arbeitswelt, indem wir sie einfach ausblenden, statt sie gemeinsam anzugehen?
In dieser Ausgabe geht es darum, warum wir lieber Dinge abschalten, statt den Umgang mit ihnen zu lernen. Warum wir Kameras, Reaktionen oder neue Werkzeuge meiden. Und warum genau darin oft die größte Bremse für gute digitale Zusammenarbeit liegt.
Statt die “Kamera auszumachen”, brauchen wir:
- Neugier auf Neues und den Mut, Dinge auszuprobieren.
- Digitale Spielräume, in denen Fehler erlaubt sind und Lernen Spaß machen darf.
- Klare Regeln und Orientierung für die digitale Zusammenarbeit.
- Reflexion und Gespräche darüber, was gut funktioniert – und was nicht.
Mehr dazu in dieser Newsletter.
Vertrauen ist doch in der Zusammenarbeit und Führung ganz selbstverständlich. Warum müssen wir uns in der Digitalen Zusammenarbeit und die Digitalen Transformation diesem Thema besonders intensiv widmen? Darum:
- Wir sehen uns nicht mehr regelmäßig im Präsenzraum, sondern maximal über Kamera und Ton.
- Der spontane Austausch fällt zum großen Teil weg. Das sind die berühmten Kaffeeküchen-Gespräche, die so vielen von uns fehlen.
- Small-Talk findet in den vielen Videokonferenzen und auf unseren Kollaborationsplattformen kaum statt. Oder wir haben gefühlt, aufgrund der hohen Arbeitsverdichtung, keine Zeit mehr für Small-Talk. Und auch keinen Nerv.
- Stichwort Arbeitsverdichtung: Digitale Transformation bedeutet aktuell eine permanente Veränderung. Ein Veränderungsprojekt reiht sich an das nächste. Ein wichtiger Grund für die Arbeitsverdichtung und die fehlende Kapazität für Beziehungsarbeit im Team und in der Organisation. Effizienz steht im Vordergrund.
- Es gibt noch viele Führungskräfte und Organisationen, die dem HomeOffice und der mobilen Arbeit skeptisch gegenüberstehen. Den Glaubenssatz, im HomeOffice wird nicht diszipliniert gearbeitet, gibt es leider noch viel zu oft.
- Fehlende Informationen ersetzen wir gern mit Interpretationen. Diese sind in den meisten Fällen eher negativ. Veränderungen können für viele Interpretationen sorgen.
Mehr dazu in dieser Newsletterausgabe.
Warum sind kognitive Verzerrungen im Kontext von Digitaler Transformation und Digitaler Zusammenarbeit so wichtig? Weil wir uns in Entscheidungssituationen nicht zwingend rational entscheiden, sondern oft emotional und nicht immer klug. Für die Gestaltung von Veränderungs- und Transformationsprozessen müssen wir mit diesen kognitiven Verzerrungen umgehen. Wir dürfen uns nicht wundern, wenn wir mit rationalen Argumenten, wunderbaren Botschaften und klugen Argumenten in unserer Veränderung argumentieren und trotzdem auf wenig Resonanz stoßen.
Vielleicht schlagen die kognitiven Verzerrungen zu. Die kognitiven Verzerrungen haben unter anderem evolutionsbiologische Ursachen. Die Vereinfachung der Welt, schnelle Reaktionen und Entscheidungen auf Basis von Mustern, der skeptische Blick auf veränderte Situationen haben unser Überleben gerettet. Denn hinter jedem Felsen könnte der Säbelzahntiger sitzen, der sich schon auf ein leckeres Essen freut. Unser Gehirn funktioniert immer noch so, als könnte eine Veränderung in den möglichen Tod führen. Unsere Realität hat sich jedoch massiv verändert. Den Säbelzahntiger gibt es nicht mehr. Wir brauchen neue Denk- und Handlungsmuster, um auf die sich immer schneller verändernde Welt reagieren zu können. Und da wird es doch richtig spannend, oder?
Mehr dazu in dieser Newsletterausgabe.
Die wichtigste Intervention bin ich!
Beim Nachdenken über dieses Thema erinnerte ich mich an ein Lied von Gerhard Schöne, der musikalisch meine Jugend begleitet hat. Das Lied heißt “Alles muss klein beginnen” und der Refrain lautet: Alles muss klein beginnen Lass etwas Zeit verrinnen Es muss nur Kraft gewinnen Und endlich ist es groß Dieses Lied hat mich in meiner Jugend (in der DDR) sehr tief bewegt. Der Wunsch, es muss doch mal etwas passieren, so geht es nicht weiter, war bei ganz vielen ganz groß. Auf der anderen Seite gab es aber auch immer den Blick auf die anderen und was die eigentlich tun müssten.
Meine DDR-Vergangenheit und die digitale Transformation zu vergleichen, ist schon etwas gewagt. Aber die Haltung, dass ich einen Handlungsspielraum habe, auch wenn er noch so klein ist, und dieser Handlungsspielraum ein Beitrag zur Veränderung ist, diese Haltung hat sich bei mir unter anderem auch mit diesem Lied tief verankert. Diese Haltung, dass jeder (für sich selbst) die erste und wichtigste Intervention ist, die müssen wir in die Digitale Transformation und in die digitale (Zusammen-)Arbeit tragen.
Mehr in dieser Newsletterausgabe.
Stellst Du Dir auch des Öfteren diese und ähnliche Fragen:
- Wo hab ich das nochmal gelesen? In einer E-Mail, einer Chat-Nachricht oder in einem Kommentar?
- Wo finde ich das Protokoll zu unserer letzten Sitzung? Auf dem Laufwerk, im SharePoint oder in der E-Mail?
- Kann ich die Kollegin einfach anrufen, wenn sie im HomeOffice ist? Wann passt es für sie überhaupt?
- Warum bekomme ich keine Rückmeldung von meiner Mitarbeiterin/ Kollegin? Sie ist doch auf aktiv geschaltet.
- Wir sehen uns kaum noch gemeinsam im Büro. Sind wir überhaupt noch ein Team?
- Warum ruft mich der Kollege jetzt an? Ich habe mich doch auf rot gesetzt, weil ich in einem Seminar bin.
- Muss ich jetzt gleich auf die Mail reagieren, damit mein Kollege merkt, dass ich auch wirklich arbeite?
Dann lies mehr dazu in dieser Newsletterausgabe.
In der digitalen Transformation sprechen wir oft über Tools, Prozesse, Plattformen und Technologien. Doch viel zu selten über das, was unser Verhalten im Kern bestimmt: unsere Haltung.
Wie wir mit Veränderungen umgehen, wie wir Technologie betrachten, wie wir zusammenarbeiten – all das wird von unserer Haltung bestimmt. Und genau deshalb lohnt es sich, genauer auf das Modell der sechs Haltungsstufen von Martin Permantier zu schauen.
In diesem Newsletter zeige ich Dir, wie Du diese sechs Haltungsstufen ganz praktisch für Deinen Transformationsprozess nutzen kannst:
- für die Gestaltung digitaler Transformation
- und für eine digitale Zusammenarbeit, die Menschen stärkt.
Dann lies mehr dazu in dieser Newsletterausgabe.
Und zur Hörversion geht es hier.
